Nun bin ich wieder zurück aus Wien und die Göttinnenkonferenz wirkt noch reichlich nach in mir.

Ihr Zauber hatte diesmal eine völlig andere Qualität für mich. Als Workshop-Leiterin war ich ja ganz anders eingebunden in das Geschehen. Und natürlich war ich auch ziemlich aufgeregt, da es nunmal mein erster Workshop war, und das auch noch in solch einer großen Gruppe. Wie aktuell mein Thema ist, zeigte sich gleich daran, wie schnell alle Plätze ausgebucht waren- im Handumdrehen war die Liste voll. Alles, was während der Konferenz meinem eigenen Einsatz voraus ging, diente meiner Vorbereitung, aber ausnahmslos. Jedes Gespräch war mir Inspiration und jede Begegnung. Dankeschön an dieser Stelle an jede einzelne von Euch wunderbaren Frauen und Mädchen, die dort waren und so schön ihre Gedanken und Erlebnisse mit mir geteilt haben!

Noch während ich den Raum für meinen Workshop vorbereitete, kam eine junge Frau und fragte, ob es irgendwie möglich sei, noch mit in die Gruppe zu kommen. Das Thema sei ihr so wichtig. Natürlich habe ich sie eingeladen mitzumachen. Und der Raum füllte sich…Im vorangegangenen Probelauf waren gerade einmal die Hälfte der 20 Teilnehmer/innen in den, von mir angeleiteten, Prozess hinein gegangen und die zweite Hälfte war einfach Beobachter geblieben. Hier nun waren ALLE 35 Frauen direkt in den Prozess gegangen und das war vielleicht intensiv! Ich nehme es als ein großes Kompliment, dass sie sich alle meiner Führung anvertrauten! Auch wenn ich sie dazu angeleitet hatte, sich alle einen eigenen Schutzraum zu erschaffen, um in ihren eigenen Gefühlen zu bleiben, flogen die Energien nur so durch den Raum. Zeitweilig wurde es sehr laut, für manche wohl zu laut und heftig, während das Geschrei für andere wiederum gerade die Intensität hatte, die sie brauchten. Eine Frau hatte mich anscheinend mißverstanden und war in die Gefühle aller Beteiligten eingetaucht, was sie dazu veranlasste, sich schier die Seele aus dem Leib zu schreien. Also leitete ich sie mit Nachdruck zurück in ihren eigenen Raum und ihr eigenes Gefühl, wo sie sich wieder beruhigen konnte. Eine andere Frau hatte sich extra ein kleineres Problem vorgenommen und war völlig geschockt, dass sich statt einer kleinen Angst plötzlich ein ausgewachsener Dämon zeigte. Dieses Problem konnten wir gleich im Anschluss an den offiziellen Teil erfolgreich bearbeiten. Wiederum eine andere hatte sich eine große Schuld zur Transformation ausgesucht, die ihre ganze Familie betraf. Und dafür braucht es wiederum eine andere Technik, weil es darum geht, ein belastendes Gefühl auch bei anderen Betroffenen zu wandeln/heilen. Die Themen waren so vielfältig, dass ich auch am Samstag noch ein paar Nachbereitungen machen konnte. Aber ich bin sehr froh, dass ich auch alle Spezialfälle vor Ort zu einem guten Abschluss bringen konnte. Es war zauberhaft, wie viele schöne Rückmeldungen und wohlmeinende Kritik ich im Nachhinein entgegen nehmen konnte. Auch, wenn einige Frauen durch das arge Geschrei erschreckt worden waren, hatte doch allen meine Reaktion darauf wieder Sicherheit geben können. Und ich selbst kann ganz freudig von mir sagen, dass ich zwar tüchtig zu tun hatte, aber alle Aufgaben, die sich mir stellten, auch gut zu bewältigen waren. Spannender Weise gehörte ich während der Konferenz dem Clan der Luftgöttin Oya an. Das ist beispielsweise diejenige, die den Sturm und das anschließende Gewitter bringt, um Druck abzubauen. Genau so fühlte sich mein Workshop an. Er war wie ein reinigendes Gewitter, nach dem dann Ruhe und Klarheit herrschen.    

Ich danke noch ein Mal von ganzem Herzen allen Beteiligten, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass ich diese unvergleichliche Erfahrung machen konnte!

Jetzt darf es in mir nachklingen und schwingen. Ich bin ganz beflügelt von all dem Zauber und genieße es, dass alles so sein darf.

Holla!

In Liebe,

Eure Anna

 

 

 

 

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